Volxtanz

 

Kneipe 19:00 Uhr
Konzert: 20:00 Uhr
Eintritt: 7 €


 

Die Giftmischer

 

Die Giftmischer bezeichnen sich selbst als den politisch verlängerten Arm der Biergartenrevolution von 1995. Sie schlagen eine musikalische Brücke zwischen Musikkabarett, Folklore, Jazz und einem schlecht eingestellten Vergaser. Musik für Situationen, in denen man versucht, mit einem Zweitakter am Irschenberg zu überholen. Hochzeiten, Beerdigungen und Bewerbungsgespräche. Neben dem Kampf gegen ihre Instrumente setzen sich die Musiker aber vor allem textlich mit den Widrigkeiten des Lebens auseinander.

Immer getreu dem Motto:

DA HILFT NUR GIFT. DOCH SPRENGSTOFF WÄRE BESSER.

 


CONDOM

Sie bewahren die Tradition des Anfang der '80er Jahre Punkrock, der
schön garagig gehalten wird. CONDOM wurde 1979 von den heute noch in der Urbesetzung mitspielenden Bandmitgliedern gegründet. Einige Mitspieler sind auch im laufe der Jahre von den BLUEKILLA und den NO GOODS her bekannt geworden. Eine neue CD "125 Jahre Punkmusik" ist im November 2004 auf AGGRESSIVE NOISE erschienen.

Support unter anderem für die Lurkers, Business, Guitar Gangsters, Pack, Rasta Knast, Antidote.

    Condom sind:
    Patrick - Gesang
    Peter - Gitarre
    Tschinge - Bass
    Willi - Schlagwerk

    www.condom-punk.de


    DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHÄLFTEN

     

    Irgendwann im Sommer des letzten Jahrhunderts fühlten sich fünf untalentierte, aber dennoch ambitionierte Bauernlümmel aus dem Landkreis Greuther Fürth dermaßen von ihrem tristen Dasein und dem grauen Alltag gewürgt, dass sie beschlossen, eine Tanzkapelle zu gründen um Geld zu verdienen, um ihre horrenden Verluste bei Sportwetten zu egalisieren. Man kaufte sich das "ALLES" - Heft und wurde in der Rubrik "Frustrierte Musiker verschenken Ihre Instrumente für wenig Geld" bald fündig. In einem düsteren Keller in Ammerndorf donnerten alsbald Turkeys Wirbel durch die Gemäuer, die berühmten drei Akkorde von Harry`s Gitarre und Mannis bollernder Bass spazierten flink dazu, begleitet vom animalischen Geschrei der Bläägwaffeln Olli und Hüpfi.
    Aus anfänglicher Einfallslosigkeit wurden die Songs zuerst noch von etablierten Größen wie Michael Holm oder Fritz Zwingel ausgeliehen und mit eigenen Texten versehen, die einem beim Wandeln mit offenem Gehör tagtäglich in der fränkischen Einöde zufliegen, z.B. am Stammtisch, Sportplatz, in der örtlichen Kläranlage oder beim Gsundheitsschattessen bei der Konfirmation eines rotznäsigen Neffens.
    Anfangs noch unter dem Namen "die vollgschpeiten Rigipsplatten" versuchten sie, die Musikstile "Prächtig Provokant Prasselnder Proll Prosa Punk" und "Grausam Grob Grollender Grattler Grunge" zu vereinen.
    Ihr ersten großes Ziel war, Antworten auf die existenziellen Fragen der Musikbranche zu finden, die da lauten:

    * Wie lange kann man das Publikum ärgern und beschimpfen, bevor man verprügelt wird ?
    * Wie schlecht muß man spielen, damit man nicht mehr eingeladen wird ?
    * Wieviel Schnaps muß man trinken, um zwanglos von der Bühne abzuschmieren ?
    * Warum ist es am Rhein so schön ?

    Wie auch immer, der erste Auftritt wäre am Herzogenauracher Freibadfest gewesen, fiel aber aus, weil "Ausmacher" Harry aufgrund überhöhter Promillewerte am Wachendorfer Feuerwehrfest einen Filmriss erlitt und die gespeicherten Daten am nächsten Morgen nicht mehr abrufbar waren. Somit wartete man im Freibad bei brüllender Hitze vergeblich auf die Band, die von alledem nichts wusste. Wahrscheinlich wars besser so.  Aus diesem Debakel wurden Konsequenzen gezogen: Der Bandname wurde in "DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHÄLFTEN" geändert, um nicht mit irgendwelchen durchgeknallten Kotzbrocken aus der Baumarktszene in Verbindung gebracht zu werden. Der neue Name ist übrigens in den Ammerndorfer Neubaugebieten ein häufig gebrauchtes Wortgebilde.

     

     
    December 11
    THE LIVING
    December 15
    Rah Rah