Getting Private in Public

 

Stadtteiltreff: 17:00 Uhr
Essen: 19:00 Uhr
Konzert: 21:00 Uhr
Eintritt. 5 €


Getting Private in Public

Egal wo die vier Musiker aus München auftauchen, Freude und Ausgelassenheit sind Programm. Schon seit der ersten Klasse sind GPIP befreundet und seit ihrer Jugend machen sie zusammen Musik, die so zusammen mit ihnen erwachsen werden konnte. Doch jetzt ist Schluss. Nach einer ausgiebigen kreativen Pause, entschied sich die Band, sich auf andere Dinge zu konzentrieren, jedoch nicht ohne ein gebührendes Abschiedskonzert zu feiern. Als Support der britischen Indieband Brother & Bones und bei diversen Festivals durften die Münchner Bühnen jeder Größe zum Beben bringen. Zu ihren musikalischen Vorbildern gehören die The Kooks, Mumford & Sons, Oasis und die Arctic Monkeys, deren Einflüsse durchaus hörbar sind, was nicht heißt, dass die Band keinen eigenen Klang zu erzeugen vermag. Ihre Musik bewegt „mal das Herz und mal die Beine“. Die einzigartige Stimme von Frontsänger Benedikt Hösl bleibt im Kopf und erinnert, ohne Individualität vermissen zu lassen, in ihrer Rauheit und ihrem Spektrum an The Kooks Frontmann Luke Pritchard. In ihren Texten verarbeiten sie Geschichten, die nur das Leben schreibt und jeder kennt. Themen wie Liebe, Hoffnung und Schmerz verbinden sie auf ganz eigene Art und Weise mit tanzbaren Melodien, mit denen sie ihr Publikum verdammt gut unterhalten.

 

 

Nun ist es die letzte Chance diese vier Jungs noch einmal gemeinsam auf der Bühne zu erleben:

"Ein letztes mal die Bretter die die Welt bedeuten

Getting Private In Public. Schon der Name ist irgendwie anders. Zu lang, bleibt nicht im Ohr, passt nicht ins Genre. Auch unsere Musik war immer irgendwie anders und passte in kein Genre. Sie ging aber verflucht nochmal ins Ohr. Und in die Beine. Und ans Herz. Aber eben irgendwie anders. Woran das lag? An Valles genial einfachem Gitarrenspiel? An Laurins einzigartiger Musikalität an den Drums? Bens brutal treibender Basslines oder Benes Stimme die immer ein Hauch von Rauch umgibt? Wahrscheinlich an allem zusammen oder an irgendwelchen anderen Dingen, von denen wir keine Ahnung haben. Wir wissen nur, dass wir auch unser Ende so besonders gestalten wollen wie wir und unsere Musik immer waren. Wir wollen keine Tränen, sondern ein letztes mal Schweiß. Keine Taschentücher sondern eure zerrissenen Klamotten und wir wollen vor allem
einen letzten ganz besonderen, einzigartigen, noch nie dagewesenen Abend mit euch, die ihr uns immer begleitet und so großartig unterstützt habt. Danke und bis zum 12.05.!

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State Zero

Die Reise der vier Jungs aus dem Münchner Westen geht jetzt erst richtig los. Im Gepäck: ihre Debüt-EP ‚HOMECOMING‘, deren fünf Songs zwischen Punk Rock, Post-Hardcore und Alternative Rock die musikalische Bandbreite und das enorme Potential, das die Musik von STATE ZERO birgt, zeigen. In der medial abhängigen, krisenerschütterten und unzufriedenen Gesellschaft von heute besinnen sie sich auf ihre Wurzeln, um von da an mit ehrlichen umwelt-, gesellschafts- und selbstkritischen Texten die Zuhörer auf ihrer Reise mitzunehmen. Nicht alles glauben, was einem die Medienwelt in den Mund legt, für die eigenen Werte stehen und seinen eigenen Weg in diesem einen Leben gehen. Diese Bodenständigkeit steckt an.

 

 

„Wenn man die Musik der Münchner Band hört, hat man ein bisschen das Gefühl, in der Zeit zurückgeworfen zu sein. Da schallt einem der typische Gröl-Gesang des Skate-Punks entgegen, da taucht die Wut von (…) Bands wie Papa Roach wieder auf und da wird ganz minimal mit Grooves gearbeitet, die eigentlich aus dem Hip-Hop kommen und die dem Rhythmus der Crossover-Musik der späten Neunzigerjahre dieses dampfwalzenartige Rollen gaben.

Und doch knüpfen sie an Musik wie die von Rise Against an und hoffen, damit gegen die arg gefällige Richtung, die die Popkultur in den vergangenen Jahren genommen hat, anzubollern (…). Denn neben den verzerrten Gitarren und den Gröl-Refrains haben sie in die Harmonik die Zugänglichkeit und Nachvollziehbarkeit der leidenden Gitarrenhelden eingebaut. (…) Sie spielen noch mit genug Schweiß und Dreck.“ (Rita Argauer, Süddeutsche Zeitung, 26.10.2015)

Der Schweiß, der Dreck, die Bodenständigkeit, die Liebe zur Musik. Das macht die Band aus und zeigt sie jedes Mal mit Vollgas auf der Bühne. STATE ZERO ist nicht nur ein Hobby, sondern ein Teil von den Vieren.

Es ist Zeit, sich wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen – „We’re coming home!“.