RESPEKT-KAMPAGNE

 

Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt frei


Juliane Lang: Antifeminismus von rechts

Im selbsterklärten „Kampf gegen den Genderismus“ und mit populistischen Forderungen zur Besserstellung „deutscher Familien“ hat die extreme Rechte strömungsübergreifend Themen ausgemacht, von denen sie sich Anschluss an Diskurse im bürgerlichen Mainstream verspricht. Unter Schlagwörtern wie „Frühsexualisierung“ von Kindern, „Raubtierfeminismus“ und angeblichen „Beziehungen der Beliebigkeit“ machen antifeministische Akteure auch jenseits der extremen Rechten Stimmung gegen die Gleichstellungspolitiken, die „Ehe für alle“ und die Anerkennung vielfältiger Lebensformen. Auch wenn eine offene Zusammenarbeit bislang nur punktuell zu beobachten ist, zeugen gegenseitige Bezugnahmen und geteilte Argumentationslinien von Schnittmengen im organisierten Antifeminismus.

Der Vortrag diskutiert Schnittmengen und Unterschiede in den Strategien des in sich heterogenen Milieus antifeministischer Akteure und fragt, inwieweit es der extremen Rechten gelingt, aktuell Einfluss in gesellschaftliche Debatten etwa um die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare zu gewinnen.

Juliane Lang, M.A. Geschlechter- und Erziehungswissenschaft und Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus, beschäftigt sich seit Jahren mit Geschlechterpolitiken in der extremen Rechten und beobachtet aktuelle Renaissancen im Antifeminismus einer breiten Zahl an Akteuren auch außerhalb der extremen Rechten.

 

Vielfalt statt Einfalt

Für Akzeptanz in Bildung und Gesellschaft!

Das „Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt – München“ setzt sich für Vielfalt und Akzeptanz der LSBTTIQ*-Community in Bildungseinrichtungen und Gesellschaft ein.

Wir sind ein Kreis von Vertreter*innen aus Gewerkschaften und zivilgesellschaftlicher Organisationen. Einige von uns sind in der Bildungsarbeit tätig, andere sind queer-politische und queer-feministische Aktivist*innen sowie Engagierte aus der Antidiskriminierungsarbeit. Unsere Initiative ist überparteilich und positioniert sich gegen jede Form von Diskriminierung. Wir wollen uns pro-aktiv für Akzeptanz, Sichtbarkeit und Gleichwertigkeit von LSBTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter*, Queer), insbesondere im Bereich Schule und Bildung einsetzen und uns untereinander in unserer Arbeit bestärken.

Weitere Informationen über uns:

http://buendnisvielfaltstatteinfalt.de/muenchen

 

Die Respekt-Kampagne

Das Glockenbachviertel ist traditionell Hochburg der Münchner LSBTTIQ*-Community. In den letzten Jahren wurde das Viertel auch für die Allgemeinheit „trendy“. Immer mehr Hetero-Bars, -Kneipen und -Clubs machten auf. So trifft inzwischen eine überwiegend junge Partycrowd aus ganz München und dem Umland auf die „angestammte“ queere Szene, oft mit gegenseitigen Vorurteilen behaftet und ohne Bereitschaft, den*die anderen verstehen zu wollen.

Die Respekt-Kampagne will auf das Thema aufmerksam machen sowie für Aufklärung und gegenseitiges Verständnis sorgen. Plakate in allen Gaststätten und auf Großflächen werben für den Respekt gegenüber der Vielfalt der Menschen im Viertel und fordern gegenseitige Akzeptanz. Mit dem gleichen Ziel organisieren Vereine, Gruppen und Institutionen von Mai (IDAHOT) bis zur CSD Pride Week im Juli Lesungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionen, Filmvorführungen u.v.m. im öffentlichen Raum.

Weitere Infos:

https://www.facebook.com/buendnisvielfaltstatteinfalt/

http://buendnisvielfaltstatteinfalt.de/muenchen