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Gurdan Thomas

 

 

Stadtteiltreff: 17:00 Uhr
Essen: 19:00 Uhr


 

Konzert: 21:00 Uhr
Eintritt: 8 €


 

Gurdan Thomas

 

Wer Akkordeon und Tuba ausschliesslich mit bayerischer Volksmusik assoziiert hat offensichtlich noch nie Gurdan Thomas gehört:

Diese äußerst liebenswürdige, chaotische vier -, manchmal fünfköpfige Band webt ihre Songs um zappaeske Texte, malt Arrangements quer über eine eigene, musikalische Landschaft. In allen Farbnuancen von Stimme, Charango, Akkordeon, Ukulele, Tuba, Trompete, Klavier und Percussion. Und mit großem Erfindungsreichtum.
Dabei bleiben sie immer Gurdan Thomas – ein bisschen verrückt, innovativ, überschäumend echt und frei in ihrem hochenergetischen, akustischen Klanggebilde. In stillen Momenten klingen sie verletzlich und herzzerreißend zerbrechlich, dann ziehen sie ihre Zuhörer wieder hinein in einen Strudel ansteckender Tanzrhythmen. Man fühlt sich erinnert an Beirut, Ben Folds, The Band, Bonnie ‘Prince’ Billy, Andrew Bird, Colin McIntyre und The Divine Comedy. Und trotzdem: Gurdan Thomas sind, vor allem anderen und mit Nachdruck: sie selbst. Das ist eine Kunst, allein für sich – und besonders, wenn man die herrlich reiche Klangvielfalt hört, die so mühelos herauskommt, wenn die Musiker spielen.

Gurdan Thomas haben die Kunst raus, wirklich wunderschöne, eingängige Popsongs zu zaubern, die immer mit einem gewissen Kniff ausgestattet sind. Mal ist das die Melodie, die ungewöhnlich und ein bisschen sperrig anfängt, sich dann aber zu einem epischen Ohrwurm aufschraubt. Mal sind es kleine, feine Spielereien im Arrangement. Eine zirpende Gitarrensaite, ein leicht versetztes Stampfen der Tuba, ein volltönender Bläsersatz, der gleich wieder verschwindet, um einem luftigen, leichten Gitarrenriff Platz zu machen. Dazwischen gibt das Akkordeon, immer passend, immer perfekt gesetzt, eine zusätzliche Farbe. Das wunderschöne an dieser Band ist ihre unerschöpfliche Vielseitigkeit, ihr Augenzwinkern, ihre Verspieltheit. Gleichzeitig das sichere Gespür dafür, wann man etwas weglassen muss, bei den Instrumenten, beim Gesang. Letzterer gilt durchaus als eigenes Instrument: Mehrstimmigkeit wird genau dort eingesetzt, wo sie passt. Stimmen schweben, krächzen, harmonieren, geben sich Tiefe, geben sich Leichtigkeit.

 

 

Gut, dass man heute nicht mehr für alles einen Stempel braucht. Gurdan Thomas ist nicht Folk, ist nicht Pop, ist nicht Weltmusik. Gurdan Thomas machen aus sich heraus das Beste von allem. Dass diese vier Musiker so bei sich selbst sind, das ist die große Kunst hinter diesem Projekt. Jeder Handgriff sitzt, ganz selbstverständlich, und musikalisch kommt das mit einer Leichtigkeit daher, die einen schwindlig werden lässt. Egal, ob es gerade ein stampfender Balkan-Rhythmus ist oder ein leichter Walzer, eine wundervoll verschwurbelte Popnummer oder ein Chanson, ein treibendes Tanzlied oder ein sich hymnisch steigernder Folksong. Herrlich sind die Akzente, die man manchmal erst beim zweiten, beim dritten Mal hört, in die man sich sofort verliebt, auf die man wartet, weil sie zeigen, dass nichts aus der Konserve kommt bei Gurdan Thomas. Das ist liebevollst arrangierte Kunst, verspielt, anarchisch. Musik mit Verstand, aber vor allem: Herz.
Die Band besteht momentan aus einem echten Engländer, Gurdan Besrywan Thomas (Gesang, Gitarre, Ukulele, Klavier, Trompete) und einem Potpourri aus Deutschen Musikern, die der Bandleader während seiner musikalischen und geografischen Entdeckungsreisen gefunden hat: Sandra Hollstein (Akkordeon, Gesang, Melodika), Regine Wüst (Tuba) und Michael Hohm (Ukulele, Gesang, Charango, Trompete, Horn, Melodika, Obertongesang).
Momentan ist die Band beim Deutschen Plattenlabel Beste! Unterhaltung unter Vertrag.
Am 15.07.2016 wird ihr neues und selbstverständlich bisher bestes Album “It’s Not The End Of The World” veröffentlicht, ein zum Bersten mit Klängen gefülltes Studioalbum, das ihre Essenz und ihren Charakter frisch und frech einfängt.

www.gurdanthomas.com


Münchner Kneipenchor

 

Seit über drei Jahren bereichert der Münchener Kneipenchor das Münchener Nacht- und Kulturleben. Ins Leben gerufen wurde er von Lisa Reuter und Mona Walch, die eine bunt gemischte Truppe aus rund 40 Menschen versammelten. Unter dem Motto „Singen und trinken, trinken und singen“ wird wöchentlich in einer Bar geprobt – mit Anspruch, aber vor allem mit Spaß. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Jens Junker, am Klavier begleitet Pianist Carles Camós. Auf der Bühne zeigt der ungewöhnlichste Chor Münchens ein Repertoire von Britney Spears über The Doors bis Kofelgschroa.

www.facebook.com/ErsterMuenchnerKneipenchor

 
Earlier Event: February 15
Fish´n Blues Special
Later Event: February 17
Rock inside the Glock # 38