Rock inside the Glock # 36

 

Stadtteiltreff: 19:00 Uhr
Essen: 20:00 Uhr
Konzert: 20:30 Uhr
Eintritt: VVK: 15 €, AK: 20 €


THE MOVEMENT

THE MOVEMENT wurden bereits im Jahr 2002 in Kopenhagen von Lukas Scherfey ins Leben gerufen. Dieses three piece Powertrio spielen Mod Rock, und sie sind beeinflusst von solch großartigen Bands wie The Jam, The Who und The Clash. Ihre politischen Vorbilder sind Rosa Luxemburg und Karl Marx!

Sie tragen Anzüge. Denn der Mod Slogan: Clean living under difficult circumstances“ ist ihr Motto. Ihr Name steht für eben diese Bewegung, The Movement! Die Band hat sich zum Ziel gesetzt, die Jugend wachzurütteln und alles zu hinterfragen.

Es gibt eine neue Generation an Kids, die an politischen Fragen interessiert sind und die sich gegen die globalen Effekte des Kapitalismus und deren Mechanismen zur Ausbeutung, Kriegsführung und Unterdrückung wehren. Junge Leute suchen nach Wahrheit und Aufklärung in Zeiten der totalen Manipulation und Lügerei. The Movement widmet sich genau diesen Themen und unterstützt diese Bewegung!

Wer The Movement schon einmal live auf der Bühne gesehen hat weiß, wie unglaublich charismatisch und mitreißend ihre Bühnenperformance und ihre im Soul verwurzelten punkbeeinflussten Songs sind!

Theres so much, more products, for all of us to discover. Like freedom and culture and taking care of each other!

themovement.dk


FUZZY VOX  

FUZZY VOX aus der Nähe von Paris sind ein GaragenRocknRoll Trio, das auch leicht als französischer Cousin der Hives aus Schweden durchgehen würde. Vielleicht liegt das aber auch an Pelle Gunnerfeldt, dem berühmten schwedischen Produzenten, der einst The Hives und eben auch Fuzzy Vox Debutalbum „on heat“ 2014 produzierte. Zweifelsohne gibt es Parallelen zwischen Fuzzy Vox und den Größen des Garagerocks. Doch Fuzzy Vox Musik kreuzt sich auch mit dem „swinging beat of boogie-woogie“ und einem deftigen Rockabilly Bass.

Ende Februar 2016 kam nun die zweite Langspielplatte „No landing plans“ heraus. Und wer das Glück hatte, sie Ende April 2016 in Deutschland live zu erleben, teilt sicherlich die Begeisterung hinsichtlich der Qualität ihrer Auftritte zu 100%. Die drei Boys sind eine der coolsten jungen Garagenbands überhaupt!

Frontmann Hugo’s Gesang swingt in süßem französischem Charme und trifft mit seiner kratzigen Streetpunk Stimme den Nerv der Zeit. Es ist eine Art Powerpop, die aus tiefstem Herzen kommt und liebenswert unausgereift wirkt.

In Frankreich sind sie bereits eine echte Nummer. Denn ihre mitreißenden wilden Konzerte sind bestens zum Rumzappeln geeignet. Bei solch einer sympathischen Truppe, den treibenden Gitarren und ihren eingängigen Songs wird euch auch gar nichts anderes übrigbleiben!


SMART PATROL

Das Leben schreibt eben immer noch die besten Geschichten:

Carsten Knappe und Harry Vogel sahen sich Mitte der 80er Jahre häufig, auch wenn der eine in Hamburg und der andere in München lebte. Aber der Zufall wollte es nun mal so, dass Carstens damalige Band Chocolate Factory regelmäßig für Auftritte mit Harrys damaliger Band Swinging London gebucht wurde. Fab-Allnighter in Hamburg, Fourl by Art Weckender in Augsburg oder ein Auftritt im Chelsea in Wien – immer wieder lief man sich über den Weg, und auch wenn der Stil beider Bands unterschiedlich war, verstand man sich einfach prima.

Nach dem Ende beider Bands verlor man sich aber aus den Augen, und so machte Harry große Augen, als ihn bei einer Geburtstagsparty kaum 25 Jahre später ein frisch nach München umgezogener Hanseaten unvermittelt ansprach – es war Carsten!

Um Carsten zu helfen, seinen dubiosen Status als „Zuagroaßter“ (Münchnerisch für „Wahlmünchner“) möglichst schnell zu verlieren, bearbeitete Harry ihn solange, bis Carsten endlich zusagte, in einem neuen Bandprojekt Bass zu spielen. Die Idee war, mit Freunden, die man schon lange kannte, die den richtigen Stallgeruch hatten (sprich: irgendwie in der Mod-Szene der 80er Jahre verwurzelt waren), und nach wie vor eine innige Liebe für die 60er, aber auch für Punk und Powerpop der späten 70er Jahre empfanden, laut, schnell und intensiv Krach zu spielen, so als ob seit 1979 keine Zeit vergangen wäre.

Smart Patrol war geboren.

Das line-up machten Michi Müller (git, voc), der in den 80ern bei den legendären Merricks spielte, Christoph Strohmeyer (der auch bei den überregional bekannten Garagenpunkern von den Royal Flares tätig ist) und ... kaum zu glauben .. Jani Egloff (voc) komplett. Jani stammt wie Carsten aus Hamburg und ist seit den 80er Jahren als Sängerin und Frontfrau von Bands wie Daisy Chain und Yummy weit über Deutschland hinaus bekannt geworden.

Und so setzten die fünf ihren Vorsatz, Spaß zu haben und Krach zu machen, konsequent um. Der Set von Smart Patrol besteht sowohl aus Eigenkompositionen, wobei als augenzwinkernde Hommage an die gemeinsame Vergangenheit je eine alte Chocolate Factory Nummer („World of the lonely people“) sowie ein Song von Swinging London („Popstar“) zum Repertoire gehören, als auch Coverversionen klassischer 79er Powerpop/Modrevival Nummern.

Aufgrund familiärer Verpflichtungen (say no more) pausiert Jani zwar momentan, so dass Smart Patrol zur Zeit nur zu viert auf der Bühne stehen, aber auch in dieser reduzierten Besetzung hauen die Jungs dem Publikum Powerpop-Schmankerl um die Ohren, die sich gewaschen haben.

Wie soll man die Musik nun nennen? Modpunk? Smarter Krach? Oder lieber doch Musik für alle, die Stil haben, aber dennoch wissen, dass man sich dann und wann einfach daneben benehmen muss?

Musik

 
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