Ingenieure ohne Grenzen

 

Kneipe: 17:00 Uhr
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 8 €


Benefizkonzert von Ingenieure ohne Grenzen

Benefizkonzert mit der Regionalgruppe München von Ingenieure ohne Grenzen e.V. zugunsten des Projekts „Marokko: Wasserversorgung für Nomadenfamilien“

 

 

"Wir wollen die Welt ein bisschen besser machen."

Menschen mit technischer Hilfe zu versorgen, deren infrastruktureller Grundbedarf nicht gedeckt ist - das ist das Ziel der Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e. V. Seit 2003 hat der Verein mit etwa hundert Projekten in verschiedenen Ländern akute Probleme in den Bereichen Wasser-, Sanitär- und Energieversorgung sowie Brückenbau gelöst.

 

Die Organisation entwickelt gemeinsam mit den Menschen vor Ort praktikable Lösungen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Dies können Regenwasserzisternen sein, die Familien das ganze Jahr über mit sauberem Wasser versorgen und somit die Kindersterblichkeit verringern, eine Brücke, die zu einem Krankenhaus führt, oder Solarpanele, die einen Kindergarten mit Strom versorgen. Die Organisation achtet bei den Projekten auf einfache Lösungen, zieht Materialien vom lokalen Markt ein und schult die Menschen im Umgang mit dem Projekt. Mit diesem Ansatz konnten erfolgreich zahlreiche Projekte in Regionen umgesetzt werden, die bisher von der Versorgung der infrastrukturellen Grundbedürfnisse ausgeschlossen waren.

 

Am 26.01.2016 findet in der Glockenbachwerkstatt ein Benefizkonzert für „Ingenieure ohne Grenzen e. V.“ statt. Es gibt Live-Musik von Bands aus München und Umgebung, unter anderem „Escalateurs“ (Eintritt 8 Euro). Der gesamte Erlös der Eintrittsgelder wird an das Projekt „Marokko: Wasserversorgung für Nomadenfamilien“ gespendet und trägt zur erfolgreichen Umsetzung bei.

 

Weitere Informationen unter:

http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Regionalgruppen/Muenchen

http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Projekte/MAR-IOG02


Ami Warning

Amis Stimme ist etwas Besonderes. Weil sie so vieles gleichzeitig ist: sie klingt rau und sanft, stark und zerbrechlich. Ungeschult – und doch perfekt.

Ami Warning ist noch keine 20 Jahre alt. Wenn man ihr begegnet, sieht man zunächst ein junges Mädchen, das die Welt entdeckt, eine frische Erwachsene, voller Ideen und voller Erwartung ob ihrer Möglichkeiten. Hört man dann ihre Songs, spürt man eine kraftvolle Tiefe, die manch einer sein ganzes Leben lang nicht erreicht. Ami schreibt über ihre Gefühle; ihre Inspiration entsteht aus ihren Erlebnissen, aus Momentaufnahmen und Gedankenblitzen. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich ist die Art der Performance. Man erlebt eine junge Frau, die sich mitteilt, weil sie es muss. Weil die Worte aus ihr herauskommen müssen, die gedachten Dinge formuliert werden wollen. Diese Dringlichkeit spürt man: Amis Musik hat keinen Moment lang etwas Unverbindliches Man kann sich nicht entziehen.

Und man spürt, dass sich in der Gedankenwelt dieser 18jährigen vieles wiederfindet, das jeden schon gestreift hat, mal mehr, mal weniger vehement.

Ob der Zuhörer dabei dasselbe empfindet wie sie? Das sei nicht so wichtig, sagt Ami, „Hauptsache, man empfindet überhaupt etwas.“ Und tatsächlich: es ist unmöglich, das nicht zu tun.

Ami Warning kommt von den Worten zu den Klängen. Obwohl sie in einer Musikerfamilie aufgewachsen ist, war ihre erste, wirklich große Passion das Schreiben. Mit 14, 15 hat sie begonnen: Gedichte, kleine Geschichten. Sie wollte formulieren können, was in ihr war. Ihre Welt in Worte fassen.

Gleichzeitig war immer da: die Musik. Der Vater, Wally, altbekannt in der Roots-Reggae-Szene, hatte seine Tochter stets dabei. Im Bauch ihrer Mutter bei Konzerten, als Kind neben der Bühne oder schlafend im Backstagebereich. Schließlich als Bassistin und Sängerin in seiner Band. Ami hatte ihn nicht, den aha-Moment, in dem man zum ersten Mal auf der Bühne steht und beschließt, diesen Augenblick nie wieder loslassen zu wollen. Der Augenblick war einfach immer da, die Bühne ein Wohnzimmer ihrer Kindheit. Musik machen? Selbstverständlich.

Ein bisschen Unterricht am Bass, danach die Gitarre; ihr Vater zeigte ihr ein paar Akkorde, brachte ihr die richtigen Griffe bei. Sie schaute sich manches auf youtube-Videos ab, spielte Songs nach, die sie mochte. Fing an, für ihre Texte Klänge zu finden, zu experimentieren. Irgendwann auch in die andere Richtung: zu ein paar Tönen, die sie nicht loslassen, kommt ein Text hinzu. Oft auf Englisch, oft auf Deutsch – je nachdem, in welcher Sprache sie glaubt, das jeweilige Gefühl besser ausdrücken zu können.

Manchmal singt sie alte Songs von ihrem Vater, die ihr gefallen. Mit ihrer Stimme, soulig, doch zerbrechlich, und der Intensität ihres Auftritts macht sie sie so sehr zu ihren eigenen, dass man vergisst, wie sie vorher geklungen haben. Und immer mehr: ihre eigenen Songs. Die einen staunen lassen, wie ein so junger Mensch mit so viel Präsenz artikulieren kann, was in uns allen vorgeht.

Texte und die Melodien, finden sie und folgen dabei keinem Schema. Ein Genre? Nicht nötig. Die Besetzung ihrer kleinen Band – Gitarre, Bass, Schlagzeug, manchmal ein Saxophon – zwingt sie nicht, sich festzunageln. Ami klingt genau so, wie sie klingen soll: wie sie selbst.


dezolat

 

„dezolat“ mit „z“ -das sind drei Herren mit einem Ziel: Musik als Konzentrat aus Leidenschaft und ehrlicher, schweißtreibender Arbeit.

Gitarre, Tasten, Schlagzeug und doppelbödige deutsche Texte – weit entfernt von triefendem Schlager-Kitsch oder überladener PoesieAttitüde. Weichgespülte Musik findet sich anderswo, dezolats rauer, tanzbarer Post-Punk weckt Erinnerungen an die NDW-Vorreiter Ideal und an Indie-Bands wie Franz Ferdinand.

 


Emma Sunset

 

Die sympathische Truppe möchte in erster Linie sich selbst treu bleiben, sich authentisch den Zuhörern als sechs dicke Freunde und Musikliebhaber präsentieren und vor allem das tun, was sie zweifelsohne am besten kann: LIVE spielen! Begeistern! Im Kopf bleiben! Wer Emma Sunset einmal gesehen hat, kommt wieder...versprochen!