Back to All Events

Yes, we fuck!

 

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt frei


Yes, we fuck!

 

Lust auf Sex? „Yes, we Fuck!” zeigt genau das und geht strukturell dabei weit über reines Dokumentieren hinaus. Selbst vernetzt in der „Bewegung für selbstbestimmtes Leben” ist es den beiden Regisseuren beeindruckend gelungen, ihren Protagonist_innen Raum für ihr Selbstverständnis zu geben. Die Porträtierten zeigen sehr offen ihr vielfältiges Sexleben und berichten darüber, wie die Gesellschaft sie behindert. Ein Beispiel sind die Mitglieder des queeren Post-Porn Kollektivs „Porno Terrorismo”. Die Gruppe beschäftigt sich unter anderem mit Fragen zu Sichtbarkeit, Gender-Fluidität, Körperpolitiken und Begehren. Regelmäßig schmieden sie Allianzen und veranstalten Sex-Workshops. Diese sind offen für alle, richten sich aber vornehmlich an Personen, denen aufgrund negativer körperlicher Zuschreibungen sexuelles Begehren und nicht zuletzt sexuelle Aktivität völlig abgesprochen wird. Durch die Kollektivierung der Lust wird ein freier Raum geschaffen, in dem Sex gemeinsam genossen werden kann. Zurecht wurde „Yes, we Fuck!” bei seiner Premiere auf dem Festival de Cinema Anarquista de Barcelona umjubelt, weil dies ein toller und wichtiger Film über Ermächtigung und Befreiung von Zuschreibungen ist. Offensiv, explizit und very, very sexy. clg In Anwesenheit des Regisseurs Antonio Centeno

Spain, 2015, 60 min.

Orig. + engl. subtitles

 

Im Rahmen des Filmfest München wird auch der Film "VIVIR Y OTRAS FICCIONES"  von  Antonio Centeno gezeigt.

https://tickets.filmfest-muenchen.de/WebTicketNet/MovieInfo.aspx?oid=1EA10000012EQEOXSA

 
Earlier Event: June 28
Fish´n Blues
Later Event: June 30
Projeto Arinho