2. Glockenbach Blues Festival

 

Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 16 €


Nach dem überwältigenden Erfolg des 1. Festivals im Sommer 2015 freuen wir uns nun auf die zweite Ausgabe. Wie im letzten Jahr spielen zahlreiche Bluesbands in der Glockenbachwerkstatt auf drei Bühnen – im Saal, im Cafe und im Biergarten. Der Blues Nachwuchs ist ebenso vertreten, wie die alten Haudegen und Blues-Piraten. Die Downtown Blues Band – Gastgeber des Bluesfestivals – freut sich dieses Jahr ganz besonders auf special guest AL JONES.

 

Lineup:

 

Muddy What?

Matthew Austin & Band

Downtown Blues Band feat. Al Jones

Schorsch Hampel

Carl-Ludwig Reichert & friends

Out of the Blue (Mano Maniak & Renate Dienersberger)

Williams Wetsox Trio

Lovewash

Kirov´s Mob

Little Miss Umpha & the Ragtigers

The Donnelly Connection

Reverend Rusty

Bernd Bauer & friends

The Donnelly Connection

 

 

Muddy What?

Steaming through the history of blues, as if it was the Mississippi.

„Muddy What?“ liebt die Wurzeln des Blues, macht ihn ein bisschen jünger und schenkt ihm funky Akzente. Fabian (git, voc), Ina (git, mandolin) und Michi (dr, bg) drehen seit 2006 zusammen die Verstärker auf und biegen sich Songs von beispielsweise Stevie Ray Vaughan, Muddy Waters, Jimi Hendrix – und natürlich von sich selbst – so zurecht, wie es ihnen gefällt.

Muddy What? eine junge Bluesband aus München spielt den Blues so frisch und doch so abgeklärt und cool, wie J.J. Cale oder Pops Staples. Wir glauben Muddy What? ist der münchner Blues-Nachwuchs und wir wünschen gute Fahrt auf der Reise durch die Geschichte des Blues.


MATTHEW AUSTIN & BAND

Matthew Austin aus Manchester ist Songwriter und Gitarrist. Sein rauer Ausdruck und die soulige Stimme malen Bilder – Bilder voller Sozialkritik und ironischer Geschichten. Beeinflusst von traditionellem Folk und Blues, bringt der junge Sänger eine lang vermisste Frische in das Folk-Genre, ohne dabei seine Wurzeln in der rauen aber lebendigen Musikszene von Manchester zu vergessen.

Matthew Austin wuchs in der Independent Szene von Manchester U.K. auf. Während seines Studiums an der Manchester School of Art entwickelte er sich als Songwriter und Solokünstler weiter. Nach kurzem Zwischenstopp in Berlin, zog er nach München. Dort fand er schnell Anschluss an die lokale Musikszene. Von der Süddeutschen Zeitung wurde er zur „Band der Woche“ und noch im selben Jahr gemeinsam mit der Cellistin Matilda Pfeiffer von M94,95 und der Fachstelle Pop zur Münchner „Band des Jahres“ ernannt. Kurz darauf ist Percussionist und Schlagzeuger Miko Rein dem Projekt beigetreten. Gerade arbeitet das Trio mit verschiedenen Gästen an seinem ersten Album und damit verbundener Release-Tour.


Mano Maniak + Renate Dienersberger „Out of the Blue"

Mano Maniak (guitar/vocals/harp) eilt vor allem sein Ruf als Blues-Musiker voraus. Mit seinem Duopartner Hubert Hofherr und seiner Band "The Backbones" brachte er zahlreiche Produktionen heraus, u.a. das in der Blues-Szene hochgelobte Album "Live in der Kraehenhoehle". Seit Jahrzehnten steht der charismatische Gitarrist und Sänger mit vielen nationalen und internationalen Stars der Blues-Szene auf der Bühne. Aber Mano spielt und singt nicht nur den Blues – von Rock über Folk bis Country ist er in vielen Genres zuhause, wie auch die Songs und Balladen aus seiner eigenen Feder eindrucksvoll beweisen.

 

Renate Dienersberger (piano/vocals) spielt seit über 20 Jahren im Duo "Just Friends" mit dem Liverpooler Sänger und Gitarristen Phil Newton auf allen Bühnen in und um München. Die Rock-/Pop-Pianistin mit klassischer Ausbildung war darüber hinaus viele Jahre lang Mitglied in der legendären Richard-Rigan Rock'n'Roll-Band, in der Austro-Rock-Formation "Heilig", bei der Acoustic-Rock-Band "Souls on Fire" sowie in zahlreichen weiteren Formationen. Seit Jahren ist sie auch mit ihrem Trio "FEVER" und mit dem amerikanischen Gitarristen und Singer/Songwriter Byron Wiemann unterwegs. Mano und Renate vereinen verschiedenste künstlerische Einflüsse zu einer musikalischen Reise, deren Stationen von Klassikern aus Blues, Rock und Pop bis zu Eigenkompositionen reichen – eine Reise Out of the Blue.

 


Williams Wetsox Trio

„Boarisch´n Blues“ oder “Blues aus da Hoamat“ nennt man den Stil, den Williams Wetsox seit 1980 spielt. Bandleader Williams Fändrich, auch „da Wetsox“ genannt, gehört zu den profiliertesten Bluesmusikern im deutschsprachigen Raum. Die Songs,die er mit kehliger Stimme singt, nehmen das Leben in Bayern aufs Korn, handeln von Liebesfreud und Liebesleid, von verantwortungslosem Umgang mit der Umwelt, aber auch von der Schönheit des Ammertales. Der Blues vom Gipfelkreuz zum Jammertal, vom Abendrot bis zum Morgengrauen. Mario Fix spielt zu den Akkorden noch den Baß auf der Orgel, Alex Bartl bearbeitet die Drums. Beide junge Musikanten aus Peißenberg sind solide Könner auf Ihrem Instrument und sorgen für den Supergroove des Trios. Williams Wetsox spielen Ihren originären Blues mit Seele, voll aus dem Bauch heraus und liefern auf unspektakuläre Art eine wirklich beeindruckende Vorstellung.


Downtown Blues Band feat. AL JONES

entstand vor rund 25 Jahren als Hausband für die Jamsession in der Glockenbachwerkstatt in München, die bis heute erfolgreich läuft und als eine der beliebtesten Blues-Sessions Münchens gilt. Die Downtown B.B. ist Gastgeber beim Glockenbach Blues Festival, das diesen Sommer zum zweiten mal stattfindet. Das Repertoire basiert auf klassischem Chicago Blues, wurde aber im Lauf der Jahre um einige „jazzige und soulige“ Titel erweitert.

Blues kann man nicht „covern“ und so hat auch die Downtown B.B. zu ihrem eigenen, nverwechselbaren Sound gefunden, geprägt durch Marc Tepelmanns Hammond und Piano Klänge und bereichert durch den einzigartigen, aus Amerika stammenden und im Allgäu lebenden Bluesman AL JONES, der seit den 1960er Jahren die europäische Bluesszene beeinflusst.

Interpretiert werden Titel von Muddy Waters, Howlin´ Wolf, Willie Dixon, Robert Johnson, Fats Domino, B.B. King, Billie Holiday, Nina Simone u.v.m. Die Eigenkompositionen reihen sich nahtlos in die Show ein.

Besetzung:

Marc Tepelmann – Vocals, Keys (ehem. Little Martin & The Roosters, Lothar Meid´s Deutsch Nepal, CAFE WHA?)

Al Jones – Guitar, Vocals

Steffen Müller – Bass ( Embryo, Deutsch Nepal, Müller/Osthold Duo)

Andreas Kutschera – Drums

Franz Brunner - Sax


Lovewash

Liebe, Waschen, Hundert, Rock!

LOVEWASH spielt die schönste Kneipenmusik der Welt: PUBROCK

Musikalisch steht die einfache Form an oberster Stelle. Stilmittel aus Rock’n’Roll, Blues, Rock, Pop und Punk sind die Zutaten, aus denen dann der Song entsteht – vielleicht sollte man für Lovewash die Schublade Pubrock wiederaufmachen.

Die Texte handeln – wie der Bandname vermuten lässt - fast ausnahmslos von Liebe. Mal groß, mal klein, mal unerwidert, mal unstillbar, mal unsicher, mal dreckig.


KIROV´s MOB

Helmuth Starnecker, alias „Stani Kirov“ ist die lebende Legende des münchner Undergrounds. Ende der 70er Jahre machte sich Stani auf, den Blues und den Rock´n´Roll zu leben und zu spielen. Unzählige münchner Musiker spielten in seinen Bands und nahmen sich einen Schuss Rock´n´Roll mit in ihre folgende Karriere. Stani selbst verweigerte sich stets dem „big business“ und blieb im Underground, wo er eine stetig wachsende Fangemeinde um sich schart. Wer Stani noch nicht gehört hat, weiß nichts über die münchner Rockszene! Muddy Blues & Swamp Rock, hochgetaucht aus den Abgründen des Lebens.


Bernd Bauer + Friends 

Alte und neue Blues- und Ragtime Nummern vorgetragen mit kraftvollem Gesang, mitreißendem Gitarrensound, gefühlvoller Bluesharp – untermalt von einem groovigen Kontrabass. Die verschiedensten Instrumente wie Resonator- und Weißenborngitarre, Waschbrettpercussion, der Klang vom marching Kazoo und Sirenenheuler, das Weinen der singenden Säge -versetzen den Zuschauer in eine andere Zeit und an einen anderen Ort – nach New Orleans – ein sessionerprobtes Trio voller Spielfreude.

Bernd Bauer and Friends sind keine feste Band, sondern ein Projekt, dass aus einer monatlichen Session in einem kleinem Münchner Bluesclub entstanden ist, die von Bernd geleitet wurde. Die Basis der Band bilden Bernd Bauer (vocals, fingerpicking guitar, slide guitar, ukulele), Heiko Reissmann (bluesharp, singende Säge, kazoo, diverses) und Albrecht Widmann (Bass). Zudem sind – wie es sich für eine Session-Band gehört - gerne auch musikalische Gäste dabei. Zu hören gibt es Country Blues and Roots Music überwiegend im Stil der 20er und 30er Jahre des letzten Jahrhunderts, der ersten großen Blütezeit des Blues. Damals waren ja das Grammophon und Schellackplatten erfunden worden, was auch den Blues mit seinen regionalen Stilen (Delta Blues, Ragtime Blues; Piedmont Blues), entstanden in den Südstaaten der USA, landesweit ungeheuer populär machte und auch große Bluesstars wie Charlie Patton, Robert Johnson und Big Bill Broonzy hervorbrachte. Bernd ist ein alter Hase der Münchner Akustikblues-Szene, war Gründungsmitglied der kultigen Hawaii-Bluesband „Sons of the Desert“ und stand mit vielen bekannten Musikern wie Rainer Wöffler, Peter Crow C. und Titus Waldenfels auf der Bühne. Wer auf akustischen Fingerpicking Blues und Slidegitarre auf einer alten National Resonator Gitarre steht, kommt bei Bernd und seinen Freunden voll auf seine Kosten. Und – Blues ist keineswegs immer nur traurig, sondern bedient alle menschlichen Gefühlslagen. Blues makes you feel so good!


Little Miss Umpha & the Ragtigers

Blues aus den 20er und 30er Jahren, mit Originalinstrumenten. Längst ist die ehemalige „Autobahnkapelle“ eine feste Größe in der münchner Bluesszene.

Wenn man zeitreisen könnte, würde man eine Band wie „Little Miss Umpha & the Ragtigers“ sicherlich in New Orleans French Quarter der 1920er Jahre hören können.

Das Repertoire der 4 Musiker besteht hauptsächlich aus selten aufgeführten Perlen dieser Epoche, genauer gesagt Rootsmusic jener Zeit. Diese werden auf den passenden Instrumenten gespielt. So klingen neben resophonischen Instrumenten, Gitarre, Ukulele, Banjolele auch Waschbrett, singende Säge, Tuba, Mandoline und Mundharmonika. Hingucker jedes Ragtiger-Konzerts ist es, wenn Heiko Reissmann seinen Geräuschekoffer öffnet und selbstgebaute Instrumente, wie zum Beispiel das Kazoo-Trombone, ertönen lässt.

Auch ist die grossartige Stimme von Little Miss Umpha zu erwähnen. Sie singt den Blues mit so viel Gefühl, dass sie der Tradition einer Bessie Smith nicht nachsteht. Tuba und Gitarre weben einen dichten Klangteppich der mindestens die Füsse automatisch mitwippen lässt. Wenn dann der Captain zum Twist Comptest aufruft, ist schliesslich auch der letzte auf der Tanzfläche.

Little Miss Umpha: Gesang

Doc Harpo: Mundharmonika, Waschbrett, Singende Säge, Diatonische Zieharmonika

Knalle Wall: Tuba

Miyaji: Banjolele, Mandoline

Captain Ragtime: Gesang, Gitarre, Ukulele, Kazoo


Schorsch Hampel

SCHORSCH HAMPEL - BLUESPOET aus München

Nach 10 Jahren bairischem Blues mit ›Schorsch & de Bagasch‹, nun solo unterwegs. Schorsch bringt seine ganz eigenen Songs direkt und unverfälscht - mal melancholisch, mal mit dem typischen Augenzwinkern des nicht mehr jungen Mannes der weiter seinen Weg geht. Inspiriert vom Downhome Blues aus Mississippi wie auch der Singer-Songwriter-Tradition von Dylan, Young, etc. freilich in bairischer Mundart - authentisch halt!


REVEREND RUSTY

Rusty Stone “The Rev”

(Leadvocals, Guitars, Harp, Dobro, Mandolin):

Ein großartiger Musiker zwischen Rock, Blues, Americana und Jam. Wie bei seinen beiden Mitmusikern hört der musikalische Horizont jedoch hier nicht auf, viele andere Musikstile haben ihren Einfluss hinterlassen. Rusty Stone ist ein ausgezeichneter Gitarrist, Songwriter, großartiger Sänger und  spielt u.a. dreckige High-Energy-Slide-Guitar auf der Dobro als wäre der Teufel hinter ihm her.


Mr. C. P.

(Electric bass, Upright bass, Tuba, Vocals):

C.P. spielt seine Instrumente groovig und druckvoll. Mit seiner sehr dynamischen und ausdrucksstarken Spielweise begeistert er immer wieder das Publikum.


Al Wood

(Drums, Cajon, Percussion, Vocals):

Allein Al Wood's eindrucksvolles Spiel auf dem Cajon ("Magic Box") mit bloßen Händen (und damit war er 1994 einer der ersten in Europa) muss man gesehen haben. Einfach ein aussergewöhnlicher und vielseitiger Drummer – John Bonham von Led Zeppelin lässt grüssen.

Nur drei Musiker sind nötig um eine stilistische Vielfalt auf die Bühnenbretter zu bringen, die ihresgleichen sucht. Sie schöpfen aus dem reichhaltigen Fundes von Blues, Rock, Jazz, Americana, Soul, Country und Bluegrass. Mit Sicherheit gehören sie zu den am härtesten arbeitenden Bands in der Live-Music-Szene. Wer glaubt das sei eine Übertreibung, sollte schleunigst ein Konzert dieses Trios besuchen. Ihre Musik ist saftig wie ein T-Bone-Steak, scharf wie Tex-Mex-Food und geht runter wie Öl.

Eine gnadenlose, erdige, unverwüstliche Live-Show mit ungewöhnlichen Instrumenteneinsatz wie Mandoline, Cajon oder Tuba.

 

Reverend Rusty steht für explosiven American Blues und begeistert das Publikum mit einem außergewöhnlichen Sound unter anderem aus Rock, Reggae, Funk, Country, Blues und Rhythm & Blues. Konzerte bis zu 3 Stunden sind keine Seltenheit.

Three roadwarriors with the roots in the Blues. Long before the sweat dries, you're sure of one thing: like hurricanes, tornadoes and earthquakes, there's no holding back Reverend Rusty.


THE DONNELLY CONNECTION

Das Quartett mit Alexander Donnelly (Gesang & Gitarre), Wolf Wolff (Schlagzeug), Igor Vandeneen (Keyboard), und Falco Borzinni (Bass) ist in Blues und Soul zu Hause, sprengt in seinem Repertoire aber mühelos die Genregrenzen und wechselt mit einer solchen Leichtigkeit auch in andere Stilrichtungen, dass an diesem Konzertabend garantiert keine Langeweile aufkommt. Neben Klassikern aus Blues und Soul gibt The Donnelly Connection mit neuen Eigenkompositionen einen Vorgeschmack auf ihr erstes Album.


CARL-LUDWIG REICHERT & FRIENDS

Reicherts Publikationen reichen von Themen der Jugend- und Popkultur bis hin zu bayerischer Kultur- und Literaturgeschichte. Zusammen mit Michael Fruth schrieb er unter dem Gemeinschafts-Pseudonym Benno Höllteufel avantgardistische Mundartlyrik im Gefolge Artmanns und Jandls, erschienen in den Bänden warum nacha ned? und friss wos i sog. Mit diesem Material wurde auch eine Schallplatte aufgenommen. Reichert war Mitbegründer, Texter, Sänger und Gitarrist der Band Sparifankal. Von 1970 bis zu seinem Ruhestand 2011 arbeitete er als Autor, Moderator und Regisseur für Bayern 2, beispielsweise für die Sendungen Zündfunk, „bluessession“ und „Nachtsession“. Ab 2000 trat Reichert als Sänger und Gitarrist der akustischen Band Wuide Wachl mit Ulrich Bassenge auf. Nach Auflösung der Gruppe spielt er mit neuen Musikern unter dem Namen Sparifankal 2