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Respektiven auf Rassismus

Unsere Podiumsdiskussion bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen, die aus verschiedenen Fachrichtungen über Rassismus sprechen werden.

Gäste auf dem Podium

Prof. Dr. Fabian Pfeffer

Fabian Pfeffer ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er den Lehrstuhl für Soziale Ungleichheit und Soziale Strukturen leitet.

Seine Forschung widmet sich Fragen der sozialen Ungleichheit und wie diese über die Zeit und Generationen aufrecht erhalten wird. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Vermögensungleichheit und ihrer intergenerationalen Effekte.

Prof. Pfeffer erhielt seinen Ph.D. von der University of Wisconsin-Madison in den USA und war danach an der University of Michigan als Professor tätig sowie als Gründungsdirektor des Stone Center for Inequality Dynamics.

Dr. Maximilian Buschmann

Dr. Maximilian Buschmann ist Historiker und arbeitet aktuell in einem Projekt zur Geschichte der Hirnforschung während des Nationalsozialismus an der TU München.

Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München sowie Fellow an der UC Berkeley und der Library of Congress in Washington, D.C. 2023 erschien seine Dissertation zur transnationalen Geschichte des Hungerstreiks, die den Dissertationspreis der Bayerischen Amerika-Akademie erhalten hat sowie auf der Shortlist des Hedwig-Hintze-Preises aufgenommen wurde.

In Forschung und Lehre arbeitet er zur Geschichte der Biopolitik, der Psychiatrie, des Gefängnisses, der Eugenik, des Hungers und des Rassismus. Dabei beschäftigt er sich insbesondere mit der Geschichtlichkeit von Körpern und Körperpraktiken sowie des Wissens.

Jimena Zapata, M.A.

Jimena Zapata ist eine spanische und peruanische multidisziplinäre Fachkraft mit akademischer Ausbildung und Berufserfahrung sowohl im Bereich Rechtswissenschaft als auch in Philosophie und Kunst, erworben in verschiedenen europäischen, asiatischen und südamerikanischen Ländern.



Sie erwarb einen B.A. (Bestes Akademisches Zeugnis) in Rechtswissenschaften an der Päpstlichen Katholischen Universität von Peru, einen M.A. in Rechtspraxis an der Universität Valencia (Spanien), einen M.A. in Steuerberatung und Finanzmanagement sowie einen weiteren in Internationaler Entwicklungszusammenarbeit, Öffentlichen Politiken und NGO-Management, beide an der Universität Granada (Spanien).

Sie erhielt einen B.A. in Literaturtheorie und Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Granada (Spanien), ein Zertifikat in Kulturmanagement an der Universität Wien (Österreich) und einen Forschungs-M.A. in Logik und Wissenschaftsphilosophie an der Universität Granada, wo sie ihre Abschlussarbeit unter dem Titel “Die Kontextabhängigkeit normativer Begriffe in Urteilen des Spanischen Ober
sten Gerichtshofs” verfasste. Zudem koordinierte sie Bildungs- und Sozialprojekte in Spanien und Südamerika.

Aus dieser Verbindung heraus ist sie derzeit in einem Cotutelle- und gemeinsamen Promotionsprogramm in Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Deutschland) und der Universität Granada (Spanien) eingeschrieben und arbeitet an Themen im Schnittpunkt von Philosophie des Geistes und der Sprache, Sozialepistemologie und Rechtsphilosophie.

Seit 2007 ist sie als praktizierende europäische Rechtsanwältin (Rechtsanwaltskammer Valencia, Spanien) tätig und verfügt über mehr als
15 Jahre Erfahrung im Bereich des Unternehmens-, Internationalen Geschäfts- und Zivilrechts, wobei sie sich in den letzten 9 Jahren auf CSR-Strategien und Beratung zu internationalen Sozialprojekten spezialisiert hat.