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Wayne Graham

Stadtteiltreff: 17:00 Uhr
Essen: 19:00 Uhr




Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: VVK: 10€ // AK: 12 €





Wayne Graham

[USA/Folkrock ]

27.06. 19 WayneGraham_Pressefoto18groß_schwarzweiß.jpeg

Über zwei Alben hinweg haben sich Wayne Graham, eine Folkrockband aus Kentucky, die selbst in ihrer Heimatstadt Whitesburg kaum jemand kennt, hierzulande in die Herzen der hartleibigsten Musikkritiker gespielt. Ohne große Geste, subtil störrisch und doch immer eingängig und zeitlos. Ihr Geheimnis ist so perfide wie einfach: Sie machen Platten, die man gern immer wieder hören möchte. Platten, die sich nicht aufdrängen, die nach und nach ihre Geheimnisse preisgeben.  

Es ist die Band zweier Brüder, die scheinbar endlos talentiert und produktiv tatsächlich nach wie vor im Keller ihres Elternhauses schreiben, aufnehmen und produzieren. Sie leben weiterhin in Whitesburg, einer ehemaligen Bergbau-Stadt in einer der ärmsten Gegenden der USA. Sie haben da schon als Kinder ihren Vater, der dort einst eine Kirche gründete und inzwischen einen Reparaturservice für Elektrogeräte betreibt, bei Gottesdiensten an Bass und Schlagzeug begleitet.   

„Songs Only A Mother Could Love“ erscheint gerade einmal acht Monate nach „Joy!“, das für die Band so eine Art bescheidenen Durchbruch markiert hat. Sie sind nun in diesem Sommer auf einigen der feinsten Festivals des Landes zu hören. Kritiker wie auch mancher Leser des Rolling Stone zählten „Joy!“ zu den besten Platten 2018:  

„Die sublime Americana der Brüder [...] braucht eine Weile, bis sie ihre volle Pracht entfaltet. Dann aber will man ihre Stücke zwischen J.J. Cale und The Band, zartem Blues und schwelendem Folkrock immer wieder hören.“ (Rolling Stone 12/2018)

„Songs Only A Mother Could Love“ bildet zusammen mit „Mexico“ (2016) und „Joy!“ (2018) eine Art Trilogie. Sänger und Songwriter Kenny Miles sieht es indes eher als Prequel zu diesen beiden Alben, denn es versammelt Songs, die sie aus verschiedenen Gründen nie fertig gestellt haben. Songs, denen man als Labelbetreiber manche Träne nachweinte, als sie im irgendwo im Entstehungsprozess von der Tracklist verschwanden („House I’ll Never See“, „Silver Spoon“), Live-Favoriten vorangegangener Touren, die nie aufgenommen wurden („By and By“, „Two Minutes“), und solche, die noch nicht einmal als Demoversion mitgeschickt wurden. „Flower Store“ zum Beispiel ist nahezu klassische Americana, jedoch mit Worten versehen, die so wunderbar geschrieben sind und so perfekt in die Musik gesetzt, dass man sich einmal mehr darüber wundert, die Musik dieser Band nicht längst in jeder staubigen amerikanischen Jukebox zu finden.  

Das neue Album haben sie ihrer Mutter gewidmet und überhaupt ist es eine Familienangelegenheit: die namensgebenden Großväter Wayne und Graham blicken mürrisch von den beiden LP-Labels. Auf dem Cover schaut Mama Kim voller Liebe über ihre Schulter zu den beiden Brüdern auf der Rückbank des Autos. Fertig gestellt wurde es schließlich innerhalb weniger Wochen im Herbst 2018. Nun erscheint „Songs Only A Mother Could Love“ exklusiv zum Record Store Day am 13. April 2019 - streng limitiert für Europa auf 400 Exemplare weißen Vinyls, mit inside-out bedrucktem Cover, Download Code und Lyrics Sheet.   

„You sewed the flag they carried to the moon / You are my favorite silver spoon.“




The Green Apple Sea

[Folk, Singer/Songwriter, Indie]

The Green Apple Sea sind nach einer langen, langen Abwesenheit wieder da und das neue Album klingt so wundervoll, dass man gar nicht weiß wo man überhaupt anfangen möchte. Stefan Prange und der Rest der Band haben nach ihrer Release im Mai haben die Jungs so viel und fleißig getourt und gespielt, dass sie sich quasi überall ihre Fanbase zurückerobert haben.

Auch dieses Album ist von der Presse gelobt worden, das hat uns am besten gefallen:

„Zuckersüßer Pop und herzerwärmende Folk-Sounds treffen auf mild-countryeske Twang- und Pedal Steel-Guitar, das Ganze extrem subtil inszeniert, dabei aber nicht irgendwie künstlerisch oder kitschig, sondern einfach nur enorm rund und endlos eingängig. Dazu stimmen die Songs, man kann praktisch sofort mitpfeifen. Und die Stimmung ist einfach traumhaft schön: sonnendurchfluteter Spätsommer-Pop, Westcoast-Vibe, gutgelaunt und doch auch mit kleinen bittersüß-melancholischen Momenten“- Glitterhouse

„[..] auf dem Eröffnungsstück, „Doc Watsons Dream“ kann man die neue sechsköpfige Bandbesetzung in vollem Schwung hören: verspielt, verträumt, melancholisch und melodieselig, wie ein Teenage-Fanclub-Stück von Gerald Love, mit humorigen Gastauftritten von Ice-T und Dave Mustaine im Text.“

Rolling Stone (Ausgabe 284/Juni 2018)

Und so hört sich das dann an:



 
Earlier Event: June 26
Glockenbach Wochenschau
Later Event: June 28
Groovebox