WE WON’T SHUT UP!
We Won’t Shut Up! findet in diesem Jahr zum sechsten Mal statt!
Der Internationale Frauentag am 8. März ist dabei natürlich das zentrale Datum, an dem es in der Glockenbachwerkstatt und im Bellevue di Monaco Musik, DJ, Comedy, Drag, Talk und Informationsstände geben wird.
Programm:
DJ AFROAndina, München
Biergarten
18:00 – 22:00 Uhr
Con ritmos afro-andino-tropical. Uniendo fronteras y lleno de buena energía.
Mit afro-andinen und tropischen Rhythmen – Grenzen überschreitend und voller Energie.
Ramua Brass Band, München
Biergarten
19:15 – 22:00 Uhr
Eine mehrköpfige, diverse Brassband, die beim „We Won’t Shut Up!“ 2025 eine halbstündige, musikalische Eröffnung im Biergarten der Glockenbachwerkstatt gestaltete. Dabei waren die Stimmung und die
Resonanz auf ihren Auftritt so positiv, dass wir ihnen 2026 gerne eine längere Auftrittszeit bieten wollen.
VANDALISBIN, München
Konzertraum
19:00 – 19:45 Uhr

Vandalisbin mag es gerne woke, das schon, aber wie singt sie doch so schön in 1ihrem süffisant intoniertem, staubtrockenen Easy-Slacker-Popsong „White Girl“: „…just because you are queer and gay, doesn’t mean you’re always fair“. Und gibt damit zu bedenken, dass es nicht so sehr darum geht wie man sich sexuell orientiert, sondern wie man als Mensch ist. Wenn jemand das darf, dann natürlich sie: Ihr Künstlername, den sie ihrem bürgerlichen Namen konsequent vorzieht, ist eine Symbiose aus „Vandalism“ und „Lesbian“ und die sich selber als „queer artist“ bezeichnende Vandalisbin schreibt unglaublich mitreißende Songs, programmatisch im Spannungsfeld zwischen queerer Sexualität, Liebe, Gewalt und Selbstermächtigung.
KOKONELLE & ROPA, München
Konzertraum
20:00 – 20:45 Uhr

KOKONELLE ist eine multidimensionale Künstlerin mit kongolesischen Wurzeln aus Kinshasa. Als Sängerin, Rapperin und Songwriterin verbindet sie Musik mit aktivistischer Arbeit, bildender Kunst, Bildungsarbeit und kuratorischer Praxis. Ihre musikalische Reise begann früh, doch ihre ersten eigenen Songs schrieb sie vergleichsweise spät – ihren künstlerischen Durchbruch erlebte sie während der Pandemie.
Was KOKONELLE besonders macht, ist die Verschmelzung von Genres und Sprachen: Hip Hop, RnB, Afro und Soul treffen auf Englisch, Lingala, Französisch und Deutsch. Diese Vielfalt spiegelt sich in ihrer ausdrucksstarken Stimme ebenso wider wie in ihren tiefgründigen Texten, die ein breites Spektrum an Emotionen und Erfahrungen einfangen. Auf der Bühne überzeugt sie mit kraftvoller Präsenz und Authentizität und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
ROPA ist eine in Simbabwe geborene, aufstrebende Künstlerin mit Wohnsitz in München. Sie ist Rapperin, Sängerin, Songwriterin und vor allem DJ. In ihren Sets verbindet sie Amapiano, Afrohouse, Afrotech, Dancehall, Hip Hop und einen Hauch Afrobeats. Inspiriert von Doja Cat und Amorphous kreiert sie Musik und Playlists, die Neugier wecken und das Publikum dazu bringen, Shazam zu öffnen.
BERIVAN KAYA, Köln
Bolzplatz
20:30 – 21:15 Uhr

Berivan Kaya ist eine in Köln lebende Musikerin und Songwriterin, die mit ihrem anatolischen Indie-Sound traditionelle türkische Volks- und Kunstmusik mit Arabesque, minimalistischen Gitarren, sanften elektronischen Beats und Synthwave verbindet. Ihre Musik bewegt sich zwischen Intimität und Kollektivität und lädt dazu ein, Emotionen gemeinsam zu erleben. Mit ihrer Debütsingle Megaloman machte Berivan Kaya erstmals überregional auf sich aufmerksam. Ihre Songs sind geprägt von Melancholie, Wärme und einer tiefen emotionalen Präsenz und werden von einer Stimme getragen, die
Nähe schafft und Geschichten erzählt. Beim We Won’t Shut Up! Festival wird sie neben eigenen Kompositionen auch Lieder von Frauen*präsentieren, die sie künstlerisch geprägt haben. Es sind Stimmen, die im deutschsprachigen Raum bislang wenig sichtbar oder gehört sind. Ihr Auftritt versteht sich als musikalische Würdigung dieser Künstlerinnen und als Einladung, marginalisierte Perspektiven durch Musik erfahrbar zu machen.
GÜNER KÜNIER, Berlin
Konzertraum
21:00 – 21:45 Uhr

Die Power, die von Güner Küniers Songs ausgeht, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Wenn man Peaches, Altin Gün und DAF gleichzeitig abspielt, bekommt man eine Ahnung davon, was einen erwartet – aber natürlich muss man das nicht. Denn Güner Küniers zweites Album ist gerade erschienen:
»Yaramaz« heißt es, ein türkischer Begriff, der mit »Nichtsnutz« oder »Frechdachs« übersetzt werden kann. Ein ironischer Kommentar der Künstlerin zu ihrer eigenen Biografie, die sich ganz anders entwickelte, als traditionelle Rollenerwartungen an ein »türkisches Mädchen« vielleicht vermuten ließen. Sie studiert Wirtschaftsingenieurwesen, malt und schauspielert. Am leidenschaftlichsten aber ist Güner Künier als Musikerin: Sie verbindet den türkischen Pop ihrer Kindheit mit Punk und Underground-Vibes (sie liebt Sonic Youth). Für Künier ist das Musikmachen gelebte Rebellion – das ist unüberhörbar.
