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Marcel Gidote’s Holy Crab & Karaba

Marcel Gidote’s Holy Crab (MGHC) kommen aus Tschechien und verbinden psychedelischen Rock mit Einflüssen aus Krautrock und Jazz. Seit ihrer Gründung 2019 entwickelt die Band ihren Sound stetig weiter – von den frühen, eher klassischen Rock-Wurzeln hin zu komplexeren, härteren und zugleich experimentelleren Arrangements.

2020 erschien die Debüt-EP Bay Of Roots beim unabhängigen tschechischen Label Polí5. Ein Jahr später folgte mit Humidity Breaking Limits das erste Album der Band. Farm Alarm aus dem Jahr 2023 setzte stärker auf Gesang, Akustikgitarre und Synthesizer und griff zugleich die Klimakrise als zentrales Thema auf.

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Gemeinsam mit Produzent Pavel Kielberger entstand 2024 der Soundtrack zum Indie-Game Felvidék. Im Frühjahr 2025 veröffentlichte MGHC anschließend das Doppelalbum Sorcerers Laughing Out In The Heat.

Seit 2022 ist die Band regelmäßig in Europa unterwegs und spielte bereits in Frankreich, Österreich, Deutschland, Polen, der Slowakei, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Bosnien und Serbien. Dabei teilten sie die Bühne unter anderem mit Osees, Acid Mothers Temple, Acid Tongue, Tonstartssbandht, Lumerians, Triptides und ROAR.

Marcel Gidote’s Holy Crab stehen für einen eigenwilligen, genreübergreifenden Sound, der Psychedelic, Rock und Jazz verbindet und der Band auch außerhalb Tschechiens ein stetig wachsendes Publikum eingebracht hat.

Karaba ist eine Instrumentalband aus München, die ursprünglich als Jam-Projekt entstand. Inspiriert von Bands wie Embryo, Soft Machine und Kraan entwickelte die Gruppe über die Jahre eine eigene musikalische Sprache zwischen Krautrock, Jazz-Rock, Psychedelic und Progressive Rock. Improvisation, ausgearbeitete Kompositionen und ein feiner Sinn für Humor gehören dabei fest zum Sound der Band.

Das selbstbetitelte Debütalbum Karaba erschien 2014 und zeigt die frühe Phase der Band mit krautigen Grooves, psychedelischen Passagen und progressiven Strukturen. Mit Schwester Mondreal folgte 2018 ein deutlich vielseitigeres Album, das sich stellenweise in Zappa-nahe Gefilde bewegt und konsequent instrumental bleibt. Einer der Höhepunkte ist die 13-minütige Improvisation Ozmoze mit Vibraphonistin Marja Burchard.

Das dritte Studioalbum All High Ways erschien 2022 mit Unterstützung der Initiative Musik. Darauf verbindet Karaba neues Material mit älteren Kompositionen und bringt Jazz-Rock, Krautrock und Progressive Rock mit verspielten, Zappa-inspirierten Elementen und Anklängen an die Canterbury Scene zusammen.

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Weitere Veröffentlichungen sind das Livealbum Live in Vienna von 2020 auf Adansonia Records, eine EP beim Berliner Jazzlabel Kryptox Music sowie der Track Der Inder, der auch auf der Compilation Kraut Jazz Futurism vertreten ist. 2023 erschien Orbit Autounfall auf der Jazz Montez Records Compilation Vol. II. Ein Jahr später steuerte Karaba den Track Chateaux Morell zur Compilation anlässlich des 30-jährigen Bestehens des französischen Underground-Labels Fractal Records bei.

Auch mit Damo Suzuki, dem ehemaligen Sänger von Can, hat Karaba musikalisch zusammengearbeitet.