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Bunte Rabe|Federnelken|ALL MY MONSTERS

Bunte Raben machen farbig-dunklen Raben-Rock: eine Mischung aus Indie-Rock, Synth-Pop und (Neue) Neue Deutsche Welle. Ausgelassene Stimmung trifft hier auf düstere Melancholie. Ein bisschen, wie wenn Indie-Rock-Hipster zusammen mit Dark-Wave-Goths und Austro-Pop-Fans feiern. Die Texte sind tiefgründig, behandeln Alltagsgedanken ebenso wie die großen Fragen im Leben.

Ein bunter Haufen komischer Vögel, könnte man also meinen. Oder einfach vier Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die durch die Musik zueinander gefunden haben. Denn eines haben sie gemeinsam: Musik wirkte in ihrem Leben wie eine Art Heilmittel und sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, nun mit ihrer eigenen Mixtur Farbe in die Welt zu bringen. Denn was ist bunt und verteilt Ohrwürmer? Bunte Raben!

Der Münchner Band Federnelken zuzuhören, versetzt einen schnell in ein gut gelauntes 80er-Jahre-Feeling: NDW-Sound, Glitzerklamotten, Stromgitarren. Zart wie eine Federnelke ist allerdings nur mancher Song oder Refrain. Mit druckvollem Indie-Pop und eingängigen Hooks reißen sie schon mal die Hütte ab. Auf der Bühne stehen ein Heavymetal-Gitarrist, ein Rockabilly-Schlagzeuger, Bass, Keys und eine kess-görige Sängerin mit Stromgitarre. Stimmlich kann sie es durchaus mit Annette Humpe aufnehmen – charmant moderat auf Bairisch, passend zu München und zum Gfui der Band, aus dem heraus ihre Songs entstehen.

Zwischen Lenggrieser Hirschbachstüberl und Mittlerem Ring beheimatet, sind die Federnelken in fünf Jahren gewachsen und haben einen eigenen Kosmos entdeckt: Rock’n’Roll rund um echte Münchner und Isartaler Geschichten. So viele, dass bereits das zweite Album erschienen ist – „Ois is guad“ (VÖ April 2024) – eine Zustandsbeschreibung ihres neu entdeckten Paradieses.

Mit dabei: „Des Scheenste im Leben“, der große Federnelken-Traum, der wohl gerade in Erfüllung geht, weil der FC Bayern mal nicht Tabellensieger wird. Grund genug zum Feiern – samt neuem Video (Mai 2024), bevor sie wieder in sphärische Höhen aufbrechen.

Mit ironisch-heiterem, aber ehrlichem Blick schauen sie von dort auf die Welt. Den verschwenderischen Münchner Bling-Bling-Konsum besingen sie kritisch („I wui mehr“), erzählen lieber eine ehrliche Blitz-Foto-Love-Story am Ring („Ring Song“). Aufgewachsen in den 80ern und 90ern, darf auch der Alltag in ihre Songs grätschen. Sie vertrauen ihrem inneren Halt und erinnern sich an die schönen Dinge der Kindheit: Carrera-Bahn, erste Beatles-Platte, Zeit mit dem Opa.

Space Crew (Foto v. l.): Pizo Bothanik (Git., Ges.), Markus Grützner (Bass, Ges.), Vroni Gast (Ges., Git.), Thomas Streck (Keys), Alfons Asphalt (Drums).

Die Münchner Band ALL MY MONSTERS spielt Indie Folk Rock.

Zwischen Sixties-Melodien, Independentattitude, elektrischen und akustischen Momente unter dem großen Sternzeichen des Rock´n`Roll finden sich Songperlen, Spielfreude und Originalität. Der Klang der Band ist eine Reminiszenz an die analoge Rockmusik der 60/70er Jahre bis hin zu Indie und Garagerock und modernem Folkpop. Als Trio zieht die Band mit Singersongwriter Yeti Teutsch das Publikum durch seine atmosphärischen und dynamischen Live-Acts in den Bann. Das ist Independent Folk Rock im Jahre 2026.

Der musikalische Bogen spannt sich von knackigen Gitarrenriffs über soulige Countrysongs, verträumt poetische Balladen bis hin zu wildem Surfrock.  Die Texte erzählen von Liebe, Mut und Passion, aber auch vom Abenteuer des Lebens und der Macht der Fantasie. Direkte und raue Gitarrenklänge wechseln mit gefühlvollem Gesang, untermalt von einer kraftvollen Rhythmussektion bestehend aus Seppo Schöne (Bass) und Marcel Renault (Drums).